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Wie werden aus Kartoffeln eigentlich Pommes frites? God
fornøjelse mit das deutsch-sprechen. |
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Man legte
die geschälte Kartoffel in das Gerät
ein und drückte an einem Hebel, der den "Erdapfel"
durch eine gitternetzartig aussehende Schneidevorrichtung schob, so dass auf der anderen Seite die schon verheißungsvoll aussehenden Stäbchen herauskamen. Die
Pommes frites, die man heute in vielen
Fast-Food-Ketten bekommt,
haben mit dieser Herstellungsweise nicht mehr viel zu
tun. Schon vor dem Ernten
wird das Verhältnis von Stärke zu Zucker
über die Düngung so beeinflusst, dass die Kartoffeln nicht zu mehlig oder süß schmecken, aber genug Zucker vorhanden ist, damit die für die Bräunung wichtige "Maillardreaktion" im richtigen Umfang ablaufen kann. Kaum aus der
Erde ausgegraben, werden die Kartoffeln per Lastwagen zu großen Fabriken gebracht. Nachdem sie auf eine
Sortiermaschine abgeladen
worden sind, werden sie - der Größe nach sortiert - in verschiedene Wasserbecken befördert und gelangen über ein weiteres
Fließband zu der nächsten Maschine, die sie 12 Sekunden lang mit Wasserdampf
besprüht. Das unter der Schale
befindliche Wasser wird dadurch kurz zum Kochen
gebracht und sprengt die Schale förmlich weg: Die Kartoffel ist "geschält"! Nun folgt
der Schneidevorgang. Die Kartoffeln
gelangen in einen vorgeheizten Tank und werden
mit Druck durch ein Schneidegitter gedrückt. Fleckige Pommes werden dabei von einer
Videokamera entdeckt, die mit einer
Pressluftvorrichtung verbunden
ist. Der Pressluftstrahl schießt den Ausschuss auf ein anderes Band, welches nicht etwa im Schweineeimer
endet. Nein, der Fleck wird auf diesem
Band mit winzigen Scheren automatisch weggeschnitten. Die nun wieder ordnungsgemäß aussehenden Pommes gelangen danach zu ihren
Kameraden zurück. Daran anschließend
werden die Pommes blanchiert,
mit Heißluft getrocknet
und in kochendem Öl vorfrittiert. Dann erst werden sie schockgefroren.
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